Antifaschistische Aktion (Aufbau) Rastatt/Baden-Baden http://aarb.blogsport.de Fri, 02 May 2014 15:08:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Befreiungsparty! http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/befreiungsparty/ http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/befreiungsparty/#comments Fri, 02 May 2014 14:59:01 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/befreiungsparty/ Befreiungsparty

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Einladung zum Gedenken an das Kriegsende vor 69 Jahren und zum Gedenken an die Opfer und Toten des Lagers Gaggenau http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/einladung-zum-gedenken-an-das-kriegsende-vor-69-jahren-und-zum-gedenken-an-die-opfer-und-toten-des-lagers-gaggenau/ http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/einladung-zum-gedenken-an-das-kriegsende-vor-69-jahren-und-zum-gedenken-an-die-opfer-und-toten-des-lagers-gaggenau/#comments Fri, 02 May 2014 14:58:38 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/einladung-zum-gedenken-an-das-kriegsende-vor-69-jahren-und-zum-gedenken-an-die-opfer-und-toten-des-lagers-gaggenau/

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

In der Außenstelle des Sicherungslagers Schirmeck-Vorbruck in Gaggenau/Bad Rotenfels wurden von August 1944 bis April 1945
1600 Häftlinge festgehalten. Diese Menschen mussten im nahegelegenen Gaggenauer Werk von Daimler-Benz unter erbärmlichen
Bedingungen Zwangsarbeit verrichten. Innerhalb von 9 Monaten starben hunderte Häftlinge durch Hunger und Seuchen.
Eine Außenstelle des Lagers Rotenfels war in Weisenbach in Betrieb; dort wurden ebenfalls für Daimler-Benz Lastwagenmotoren
hergestellt.
Ende November 1944 wurdenim Erlichwald nahe dem Gaggenauer Waldfriedhof 27 Häftlinge des Sicherungslagers erschossen.
Die Leichen wurden in zwei Bombenkratern verscharrt. An diese Untaten erinnern in Gaggenau im Erlichwald und im Kurpark
Bad Rotenfelskleine Gedenkstätten. So furchtbar die Taten waren, so furchtbar ist jetzt, dass sich dieses perfide Gedankengut
wieder regt und aktiv versucht, in die Mitte unserer
Gesellschaft einzudringen und sich dort etablieren will.

So ist im Raum Rastatt die Kameradschaft „Nationale Sozialisten Rastatt“ unterwegs.
Vermehrt tritt deren Umfeld gewaltsam auf Volksfesten auf und schüchtert Andersdenkende und Migranten gezielt ein.

Zeigen wir, dass wir nicht bereit sind den Terror der NS Rastatt gegen Menschen, die nicht in deren eingeschränktes Weltbild
passen, bei uns zu dulden und fordern das Verbot der NS Rastatt!

Alle sind zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nazi-Regimes in Gaggenau Bad Rotenfels am
8. Mai 2013 um 19:00 Uhr in den Kurpark eingeladen.

Weitere Infos auf dem Flyer des Bündnis gegen Faschismus und Rassismus Rastatt/Murgtal

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Internationale Solidarität mit den Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Ukraine! http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/internationale-solidaritaet-mit-den-antifaschistinnen-und-antifaschisten-in-der-ukraine/ http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/internationale-solidaritaet-mit-den-antifaschistinnen-und-antifaschisten-in-der-ukraine/#comments Fri, 02 May 2014 14:57:46 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2014/05/02/internationale-solidaritaet-mit-den-antifaschistinnen-und-antifaschisten-in-der-ukraine/ In den vergangenen Monaten mussten wir mit großer Sorge die angespannten Ereignisse in der Ukraine und Kiew verfolgen. Nicht nur die maßgeblich von Faschisten angeführten Maidan-Proteste, sondern auch die Art und Weise des Regimewechsels sowie die allgemeine Verschärfung und Zuspitzung des politischen Klimas in der Ukraine mit dem Säbelrasseln gegen Russland hierzulande und die Debatten über den Status der Krim sind mehr als besorgniserregend.

Wir sind erschrocken über die Schnelligkeit, Aggressivität und Ignoranz, mit der hier in der Bundesrepublik von bürgerlichen Medien und Institutionen verschiedenster Couleur Faschisten verharmlost, ausgeblendet und teilweise sogar hofiert werden. Insbesondere bei letzterem ist nicht nur die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU und ihre Marionette in Gestalt von Vitali Klitschko an vorderster Front, sondern auch die Bundesregierung, zum Beispiel in Person des Außenministers Steinmeier.

Die EU und insbesondere die BRD, aber auch die USA und die NATO bedienen sich zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen rund um das Ringen mit Russland um die Vorherrschaft in der Ukraine nicht nur an den pro-westlichen Oligarchenkreisen und den Neoliberalen. Offensichtlich auch ohne Scheu arbeitet man mit bewaffneten faschistischen Straßenbanden – insbesondere dem so genannten „Rechten Sektor“ – und ihres parlamentarischen Pendants, der offen faschistischen „Swoboda“-Partei („Freiheit“) zusammen. Auch aus benachbarten Ländern und aus Skandinavien reisten vereinzelt militante Nazi-Schläger nach Kiew. Die offene Koalition mit Faschisten wollen die westlichen Akteure nur ungern zugeben, und es kommt hinzu, dass dies ein Großteil bundesdeutscher Medien der Regierung und den Parteien nahezu kommentarlos durchgehen lässt. Weitestgehend unkritisch ist auch die Berichterstattung über die nationalistische Welle und die Deutungshoheit von bewaffneten faschistischen Banden auf dem Maidan-Platz und in manch anderen Teilen der Ukraine neben der aktiven Beteiligung von Faschisten an der Übergangsregierung.

Die „Swoboda“-Partei unternimmt in letzter Zeit starke Anstrengungen, um sich „gemäßigt“ zu geben und sich nach außen als Bewahrer von „Ruhe und Ordnung“ darzustellen. Es ist ihnen und dem „Rechten Sektor“ durch eine starke Straßenpräsenz, bestehende Strukturen, finanzielle Mittel und demagogischer Propaganda gelungen, weite Teile der sogenannten „Maidan-Proteste“ zu dominieren und dadurch massiv in ihrer Anzahl und Stärke zu wachsen. Ohne Zweifel ist allerdings auch, dass die gesellschaftliche Situation in der Ukraine genügend Anlässe und Gründe hergibt, massenhaft gegen die Regierung und die Herrschenden auf die Straße zu gehen. Umso schlimmer ist dann, wenn es Faschisten gelingt, die Unzufriedenheit der Menschen zu kanalisieren und diese mangels fortschrittlichen Alternativen in reaktionäre Bahnen zu lenken. Das ist brandgefährlich.

Die letzten Wochen und Monate führen uns vieles vor Augen: Zum einen sehen wir erneut, was es bedeuten kann, wenn es keine schlagkräftige und überregionale antifaschistische Bewegung und Organisation gibt. Zum anderen müssen wir festhalten, dass antifaschistische Strukturen in Deutschland, die fähig sein sollten, internationale Solidarität nicht nur eine Parole, sondern auch praktisch werden zu lassen, noch mehr aufgebaut werden müssen. Die Ereignisse in der Ukraine sind politisch höchst brisant, denn die Rolle der Faschisten für die herrschende Klasse als willkommene Helfer in Krisensituationen zur „Drecksarbeit“ wird ein weiteres Mal mehr als sichtbar. Längst gibt es Droh- und Mordaufrufe der Faschisten gegen nationale Minderheiten, Jüdinnen und Juden, Linke, AnarchistInnen und KommunistInnen. Längst sind einige dieser Aufrufe schon umgesetzt worden.

Die Rote Hilfe hat bereits praktische Schritte eingeleitet, um die AntifaschistInnen in der Ukraine materiell und politisch zu unterstützen. Das ist eine der bedeutendsten von vielen richtigen Antworten, die wir als AntifaschistInnen auf die neuen Fragen der internationalen Situation und den Verhältnissen in der Ukraine finden müssen.

Der Schwerpunkt aller linken und antifaschistischen Kräfte in der Ukraine ist es nun, den Nationalismus, aber vor allem die offen auftretenden Faschisten mit ihren Schläger- und Mörderbanden, die jetzt zum Teil sogar nahtlos in Polizei- und Militärkreise eingegliedert wurden, zurückzudrängen und zu bekämpfen. Es ist genauso wichtig, den aktuellen Aufwind der Faschisten und Rechten mit ihrer widersprüchlichen und reaktionären Ideologie zu stoppen und ihnen gezielte Rückschläge zu versetzen. Ein unmittelbares Ziel der AntifaschistInnen und GenossInnen wird nun darin bestehen, dass die Faschisten bei den kommenden Wahlen Ende Mai mit möglichst wenig Unterstützung durch die Bevölkerung ins Parlament in Kiew einziehen. Nicht zuletzt steht am 8. Mai der Tag der Befreiung vom Faschismus an, ein Tag also, an dem auch den vielen Ukrainerinnen und Ukrainer gedacht wird, die im Kampf gegen den deutschen Faschismus ihr Leben ließen. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Tag nach dem Umsturz in der Ukraine begangen wird.

Wir verurteilen alle Worte und Taten, die den antifaschistischen Kampf in der Ukraine durch Spaltung und Sektierertum oder sogar Querfronten sabotieren und damit den nationalistischen, reaktionären und faschistischen Kräften in die Hände spielen.

Gleichzeitig sehen wir es aber auch als unsere Verantwortung und Pflicht an, die Faschisten in der BRD und diejenigen, die sich in Krisensituationen oder zur Durchsetzung eigener Interessen gerne an ihnen bedienen und mit ihnen zusammenarbeiten, aktiv zu bekämpfen und hier in der Bevölkerung über diese schmutzige und letzten Endes auch kriegstreiberische Politik aufzuklären.

Es ist unsere Aufgabe, die Öffentlichkeit hier in der BRD über das rechte und faschistische Treiben in der Ukraine zu informieren und geeignete Formen internationaler Solidarität gegen den Faschismus zu praktizieren. Der Charakter faschistischer Ideologie und Bewegung und ihre Rolle im Kapitalismus als potentielle Stütze der Herrschenden und im schlimmsten Fall sogar als Herrschaftsoption wurde in der Ukraine ein weiteres Mal in Ansätzen geschichtliche Realität. Und auch die Signalwirkung der Entwicklungen in der Ukraine für die europäische Rechte sind nicht zu unterschätzen. Lasst uns nun Schlimmeres verhindern und die dafür notwendigen Strukturen aufbauen!

Wir senden unsere Solidarität an alle Antifaschistinnen und Antifaschisten! Gemeinsam in Gedanken sind wir im Kampf vereint mit dem Ziel einer solidarischen Gesellschaft ohne Faschismus und seinem Nährboden, dem kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem.

Gegen jeden Nationalismus und Faschismus!

Hinter dem Faschismus steht das Kapital!

Hoch die internationale Solidarität!

April 2014

Spendenkonto Rote Hilfe e.V.

IBAN: DE25260500010056036239

BIC: NOLADE21GOE

Stichwort: Antifa Ukraine

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Auf nach Karlsruhe: Den Nazis keinen Meter! http://aarb.blogsport.de/2013/05/21/auf-nach-karlsruhe-den-nazis-keinen-meter/ http://aarb.blogsport.de/2013/05/21/auf-nach-karlsruhe-den-nazis-keinen-meter/#comments Tue, 21 May 2013 20:02:53 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/05/21/auf-nach-karlsruhe-den-nazis-keinen-meter/ Am Samstag, den 25. Mai 2013, wollen Neonazis durch Karlsruhe marschieren. Mit der geplanten Demonstration beziehen sich die Faschisten einerseits auf eine Reihe bekannter Holocaustleugner und andererseits auf einige Gesinnungskameraden aus der militanten Naziszene. Obwohl diese sich zurzeit in Haft befinden, stellen sie für die faschistische Bewegung weiterhin einen Bezugspunkt dar, sodass sie bundesweit auf den Aufmarsch am 25. Mai mobilisiert. In Karlsruhe wollen die Faschisten am Sitz des Bundesverfassungsgerichtes für deren Freilassung demonstrieren, sicherlich nicht ohne auch mit einem Auge auf den Prozess gegen den selbsternannten „NSU“ in München zu schielen.

Es gilt dem rechten Treiben entschlossen entgegenzutreten, der Aufmarsch in Karlsruhe ist dabei nur eine wichtige Gelegenheit. Faschistische Umtriebe sind auch in Baden-Württemberg keine Seltenheit. Immer wieder kommt es zu Aufmärschen, Kundgebungen oder Übergriffen von Neonazis. So etwa der versuchte neunfache Mordversuch an Migranten im schwäbischen Winterbach 2011 oder die Kontakte der militanten Naziszene in Ludwigsburg zum „NSU“. Die geringen Strafen für die Faschisten zeigen einmal mehr, dass wir uns im Kampf gegen Nazis nicht auf den bürgerlichen Staat und seine Institutionen verlassen dürfen.

Um die Angriffe von Rechts abzuwehren und ihren Auftritten etwas entgegenzusetzten, müssen wir überregionale Strukturen aufbauen, die sich langfristig und kollektiv organisieren. Nur so ist es möglich, sich gegen die immer militanter agierende Naziszene behaupten zu können. Diese Strukturen sind es, die auf der Straße eine erfolgreiche Praxis entwickeln müssen, an der möglichst viele Menschen partizipieren können und die sich nicht in der Wahl ihrer Mittel beschränkt. In Karlsruhe gilt es einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen: Blockieren, verhindern und verunmöglichen wir Naziaufmärsche!

Am 25. Mai 2013 auf nach Karlsruhe – den Nazis keinen Meter!

Treffpunkt 9:15 Rastatt Bahnhof

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Aktuelle Informationen:

keinmeter.org
| Twitter | Antifa-Bündnis Karlsruhe | Autonome Antifa Karlsruhe

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Bundesweite antifaschistische Demonstration in München http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/bundesweite-antifaschistische-demonstration-in-muenchen/ http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/bundesweite-antifaschistische-demonstration-in-muenchen/#comments Wed, 27 Mar 2013 16:00:00 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/bundesweite-antifaschistische-demonstration-in-muenchen/

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das „NSU“-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.
Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.
Neben dem Bündnisaufruf unterstützen wir den Aufruf der Antikapitalistischen Linken München

Los geht es am Karlsplatz (Stachus) um 13.00 Uhr. Kommt alle mit uns nach München.

Aufruf der ALM:
Nazis morden, der Staat lädt nach… – Demo zum NSU Prozess
Am 17 April beginnt in München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier weitere Neonazis wegen der Verbrechen der Nazi-Zelle NSU. Dreizehn Jahre konnte diese rassistische Mörderbande ungehindert durch Deutschland ziehen, zehn Menschen erschießen und weitere durch Bombenanschläge verletzen – aus Hass, weil die Opfer (bis auf eine Polizistin) nicht deutsch, sondern türkischer, kurdischer, griechischer Herkunft waren. Die beispiellose Mordserie war möglich, weil Teile von Polizei und Geheimdienst die Nazi-MörderInnen direkt unterstützten oder bewusst wegschauten! Mit einer Demonstration am Samstag vor Beginn des NSU-Prozesses wollen wir der Ermordeten gedenken und die Verantwortung des Staates für den Nazi-Terror aufzeigen. Wir rufen auf zum Aufbau wirksamer Gegenwehr gegen faschistische Gewalt und rassistische Angriffe – Mit allen Mitteln, die notwendig sind!

Dass der Staat die NSU-MörderInnen nicht stoppte, lag nicht einfach an „bedauerlichen Pannen“. Viele Führungskader der militanten Neonazi-Szene in den 1990er Jahren arbeiteten als V-Leute des Verfassungsschutzes, bekamen Geld und Schutz vor Strafverfolgung. Inzwischen steht fest: Auch mehrere Nazi-Unterstützer des NSU waren V-Leute. Mindestens einmal versorgte der Geheimdienst die Untergetauchten mit Geld, ein späterer Polizeispitzel lieferte Sprengstoff. Der Verfassungsschutz wusste von dem ungefähren Aufenthalt der Untergetauchten, ihrer Bewaffnung und das sie Anschläge planten – und schirmte sie ab vor Enttarnung und Verhaftung! Kein Wunder, dass die Verfassungsschutzämter massenhaft Aktenbeweise vernichteten, als heraus kam: hinter der Mordserie an Einwanderern steckten Nazi-Terroristen. Die Polizei leugnete bis dahin alle Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund der Mordserie und ermittelte stattdessen nach rassistischer Logik wegen „Döner-Morden“. Die Opfer und ihre Familien wurden zu TäterInnen gemacht: Polizei und Medien versuchten ihnen jahrelang Mafia-Verbindungen anzudichten.

Für einen wehrhaften Antifaschismus

Rassismus tötet. Faschistische Ideologie führt zwangsläufig zu Mord und Terror. Seit 1990 starben in Deutschland mindestens 182 Menschen durch faschistische oder rassistische Gewalt. Wir müssen uns selbst dagegen zur Wehr setzen und Neonazistrukturen zerschlagen. Denn der Staat garantiert FaschistInnen, dass sie sich organisieren und ihre menschenverachtende Hetze verbreiten können. Deswegen wird die NPD mit Steuergeldern finanziert, bauen V-Leute des Staates Nazi-Kameradschaften auf und prügeln Polizeihundertschaften regelmäßig für Nazi-Demos den Weg frei.

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Völkern, sondern zwischen oben und unten

Der Staat selbst betreibt rassistische Politik. Die Gesellschaft der Bundesrepublik ist eine nach rassistischen Kriterien aufgebaute Klassengesellschaft. Ohne deutschen Pass gelten die meisten EinwandererInnen als Menschen zweiter Klasse, vor allem wenn sie aus der Türkei, Osteuropa, arabischen oder afrikanischen Ländern stammen. Jede Verlängerung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ein Gnadenakt und der Hebel, um zu meist viel mieseren Löhnen und Arbeitsbedingungen ausgebeutet zu werden als Deutsche. EinwandererInnen haben weniger Chancen auf einen Job und ein doppelt so hohes Armutsrisiko wie Deutsche. Kinder ausländischer Herkunft werden im Bildungssystem weiter benachteiligt. Das Gesicht der am meisten ausgebeuteten und verarmten Teile der lohnabhängigen Bevölkerung in Deutschland ist migrantisch. Oder wer schuftet auf dem Bau, in der Putzkolonne oder bei McDreck hinter der Kasse? Unzählige Studien belegen diese Zustände immer wieder aufs Neue. Schon heute kostet die Abschottung Deutschlands und der EU unzählige Menschen das Leben. Anders als für zu Hungerlöhnen hergestellte Importe von seltenen Metallen, Computern oder Klamotten, ist der Zugang für Flüchtlinge nach Europa weitgehend versperrt. Mit dem Mittelmeer als mörderischem Todesstreifen, in dem jährlich Hunderte, die Zuflucht suchen, ertrinken.

Sarrazin die Theorie, NSU die Praxis

Rassistische Vorurteile und Lügenhetze gegen EinwandererInnen verbreiten sich immer weiter in der Gesellschaft. So wurde Ex-Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin (SPD) zum Millionär mit seinem Buch, in dem er MigrantInnen aus muslimischen Ländern als genetisch bedingt dumm, faul und kriminell beschimpft. Wissenschaftlich widerlegt, trotzdem ein Bestseller. Sarrazin ist die menschenverachtende Theorie, NSU die mörderische Praxis!

Wem nützt das?

Wem nützt das? Das kapitalistische System befindet sich in einer seiner schwersten Krisen. Und es geht darum, wer die Kosten der Krise bezahlt. Die Antwort der Bundesregierung ist klar: Rettungspakete für die Profite der kapitalbesitzenden Klasse – damit Staatsverschuldung und Sparpakete auf Kosten der lohnabhängigen Klasse. Die reichsten zehn Prozent der Deutschen verfügen über mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens. Um den Banken und Investoren ihre Gewinne zu garantieren, gibt es die milliardenschweren Rettungsschirme. Die können nur finanziert werden durch brutale Sparprogramme, Kürzungen bei Löhnen, Renten und Sozialleistungen. Diese gezielte Verarmungspolitik gegen die lohnabhängige Klasse wird für die Herrschenden umso leichter, je mehr Menschen die Schuld für ihre Lage auf Sündenböcke wie „Ausländer“, „Moslems“, „Asylbewerber“ abwälzen. Stattdessen gilt es gemeinsam Widerstand zu leisten – für den Sturz des kapitalistischen Ausbeutungssystems!

Setzen wir unsere internationale Solidarität gegen Ausbeutung und Unterdrückung +++ Nazi-Banden und ihre staatlichen Unterstützer aufdecken und angreifen +++ Antifaschismus muss austeilen können +++ Für den Aufbau der antifaschistischen Selbstverteidigung

KEIN VERGEBEN! KEIN VERGESSEN!

Staatliche Repression gegen AntifaschistInnen
AntifaschistInnen, die sich Neonazis entgegen stellen, überzieht der Staat regelmäßig mit Verfolgung. In Dresden blockierten tausende Menschen 2010 und 2011 erfolgreich bundesweite Neonazi-Aufmärsche. Danach wurden AntifaschistInnen als „kriminelle Vereinigung“ verfolgt, die Polizei durchsuchte dutzende Wohnungen und spionierte 200.000 Telefone aus. Der 19jährige Deniz K. sitzt für zweieinhalb Jahre im Knast, weil er sich gegen Polizeiangriffe auf eine antifaschistische Demo in Nürnberg wehrte. Und in München laufen derzeit Prozesse gegen Leute, denen die Polizei vorwirft, eine Nazi-Demo am 21. Januar 2012 auf der Sonnenstraße blockiert zu haben. Auch das ist staatliche Unterstützung für faschistische Organisationen

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Bündnis gegen Faschismus und Rassismus Rastatt/Murgtal gegründet http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/buendnis-gegen-faschismus-und-rassismus-rastattmurgtal-gegruendet/ http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/buendnis-gegen-faschismus-und-rassismus-rastattmurgtal-gegruendet/#comments Wed, 27 Mar 2013 15:53:19 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/buendnis-gegen-faschismus-und-rassismus-rastattmurgtal-gegruendet/

Am Donnerstag gründete sich das Bündnis gegen Faschismus und Rassimus Rastatt/Murgtal.
Wir sind zusammen mit vielen anderen Organisationen, Parteien, Verbänden, sowie Vereine Mitglied des Bündnisses.
Zu der Gründung dokumentieren wir die PM des Bündnisses:

100 Menschen auf Gründungsveranstaltung

Hocherfreut zeigten sich die Aktivisten des Bündnisses gegen Faschismus und Rassismus Rastatt/Murgtal über 100 interessierte Mitbürger auf deren Gründungsveranstaltung am 21.3. in Rastatt.

Neben zahlreichen Informationsmaterialien brachten vor allem das Referat von der Rechtsextremismusexpertin Ellen-Esen, sowie die persönlichen Erlebnisse eines Mitglieds des Bündnisses über einen faschistischen Übergriff, das Publikum zum Nachdenken.

Stefan Reichtert, der Pressesprecher des Bündnisses zeigte sich ebenfalls erfreut über die Entwicklung des Bündnisses und gab einen Ausblick: „Nun gilt gilt es die Synergie der großen Beteiligung für weitere Aktionen zu bündeln um klar zu machen, dass Faschismus eben keine Meinung sondern ein Verbrechen ist.“
So ist unter anderem geplant mehrere Infostände durchzuführen, gemeinsam mit dem „Netzwerk für Courage“ Schüler aufzuklären, ein antirassistisches Fußballturnier zu organisieren, sowie gemeinsame Ortsverschönerungen durchzuführen, indem Naziaufkleber und Nazischmiereren entfernt werden.

Gemeinsam verabschiedeten die Teilnehmer der Gründungsveranstaltung die Rastatter Erklärung, in ihr erklären sich die Unterstützer bereit, die ausufernden rassistischen und faschistischen Tendenzen im gesamten mittelbadischen Raum entschlossen entgegenzutreten.

Am Abend selber konnten weitere Organisationen für das Bündnis gewonnen werden.

Mehr Infos hier oder auf facebook

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neuer PGP Key http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/neuer-pgp-key/ http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/neuer-pgp-key/#comments Wed, 27 Mar 2013 15:32:30 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/03/27/neuer-pgp-key/ Auf unserer Kontaktseite befindet sich unser neuer, öffentlicher PGP Key.
Bitte löscht den Alten und benutzt den Neuen.

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Kein Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim! http://aarb.blogsport.de/2013/02/21/demo-und-aktionen-in-pforzheim/ http://aarb.blogsport.de/2013/02/21/demo-und-aktionen-in-pforzheim/#comments Thu, 21 Feb 2013 18:04:58 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/02/21/demo-und-aktionen-in-pforzheim/
Am Samstag auf nach Pforzheim**** gemeinsame Anreise mit der S41 in Gaggenau um 14:07 in Rastatt um 14:21 und dann in Karlsruhe auf dem Gleis 10 um 15:19**** antifaschistische Demonstration um 15:30 am HBF in Pforzheim**** anschließend Blockaden und kreative Aktionen gegen die Nazifackelmahnwache**** nützliche infos gibt es hier

Wir unterstützen folgenden Aufruf zusammen mit:
Antifaschistische Linke Achern-Bühl // Antifaschistische Linke Freiburg // Antifaschistische Aktion Heilbronn // Antifaschistische Aktion Lörrach // Antifaschistische Jugend Mannheim / Ludwigshafen // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Rastatt / Baden-Baden // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Tübingen // Antifaschistische Aktion [O] Villingen-Schwenningen

23. Februar: Naziaufmarsch, städtisches Gedenken, Antifaschistische Aktion

Anlässlich der Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 durch die englische Luftwaffe soll dort dieses Jahr am Jahrestag der Bombardierung wieder ein faschistisches Gedenken stattfinden. Seit 1994 organisiert der Pforzheimer Verein “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” auf dem Wartberg jährlich eine Fackelmahnwache zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung. Der Naziaufmarsch wird jährlich von bis zu 150 TeilnehmerInnen aus dem gesamten süddeutschen Raum besucht. Dagegen richtet sich seit 2002 antifaschistischer Protest, damals gelang es auch, bisher das einzige Mal die faschistische Mahnwache zu verhindern. Parallel veranstaltet die Stadt eigene Gedenkfeierlichkeiten, seit 2003 ist der 23. Februar offizieller Gedenktag in Pforzheim. An mehreren Orten in der Stadt finden sich Gedenktafeln und Stehlen zur Erinnerung an das Bombardement. Lediglich 2012 veranstaltete ein von der Stadt mitinitiiertes Bündnis eine Kundgebung. Dieses sprach sich gegen “extremistisches Gedankengut” aus und fügte konsequenterweise ausdrücklich hinzu “egal ob von rechts oder links”.

Städtisches Gedenken und Verdrehung der Geschichte von Rechts

Faschisten greifen die Bombardierung deutscher Städte immer wieder auf, dadurch, dass sie den Fokus ausschließlich auf die deutschen Opfer richten und Tatsachen, wie den von Deutschland losgetretenen Krieg, den Vernichtungsfeldzug im Osten und den industrielle Massenmord an Millionen Menschen ausblenden und bewusst verschweigen, wird das “deutsche Volk” zum Opfer ausländischer Aggression erklärt. So werden das für die faschistische Ideologie essentielle Konstrukt eines Volkes als Schicksalsgemeinschaft heraufbeschworen und die Folgen und Verbrechen des Faschismus relativiert.

Die Mahnwache der Faschisten in Pforzheim beginnt jährlich um 19.47 Uhr, der Uhrzeit der Bombardierung. Wie der damalige Luftangriff dauert auch die Kundgebug 20 Minuten. Dies und die verwendeten Fackeln zeigen: Es geht ihnen um eine feierliche und pathetische Inszenierung ihres Aufmarsches. In den Publikationen des “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” wird auf offen faschistische Parolen verzichtet. Durch die Eigenbezeichnung als “nationalkonservativ” versucht dieser, genauso wie durch sein biederes Auftreten, trotz seiner offensichtlichen inhaltlichen und personellen Überschneidung mit der faschistischen Bewegung offen für das rechte bürgerliche Lager zu sein.

Anknüpfungspunkte finden die Faschisten beim offiziellen Gedenken der Stadt. Dieses konzentriert sich fast ausschließlich auf die Bombardierung Pforzheims, beispielsweise wird auf einer von der Stadt aufgestellten Gedenktafel über die Zeit von 1900 bis 1945 lediglich geschrieben, dass sich die feinmechanische Industrie entwickelte. Von der Umstellung dieser auf Rüstungsproduktion, von der Machtübertragung an die Nazi-Faschisten oder dem von Deutschland losgetreten Weltkrieg ist keine Rede. In dem letztjährigen Aufruf, des von der Stadt mitinitiierten Bündnis “Pforzheim Nazifrei”, wird nicht auf Weltkrieg, Faschismus und die Rolle Pforzheims in dieser Zeit eingegangen. Begründet wird die Ablehnung des Nazi-Gedenkens lediglich durch die Feststellung, dass es sich dabei um “Extremisten” handele.

Dieser bürgerliche Protest ist eine Farce. Ein nachhaltiges Vorgehen gegen Rechts setzt eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Ideologie des Faschismus voraus. Mehr noch: Wer den Opfern der Bombardierung Pforzheims gedenkt und dabei die zwölf Jahre Geschichte davor vollkommen ausblendet, schafft Anknüpfungspunkte für die Faschisten.

Skandalös ist auch die Politik der Stadt Pforzheim, die in den vergangenen Jahren keinen Versuch unterließ, den Pforzheimer Antifaschistinnen und Antifaschisten Knüppel zwischen die Beine zu werfen. So verbot die Stadt in der jüngsten Vergangenheit immer wieder antifaschistische Demonstrationen, Konzerte, Ausstellungen und Bildungsveranstaltungen oder übte auf das städtische Jugendzentrum solch immensen Druck aus, dass dieses antifaschistische Veranstaltungen absagte. In Erinnerung ist außerdem das unsägliche Vorgehen der Stadt, antifaschistische Demonstrationen und Kundgebungen mit Anmeldegebühren zu belegen.

Was also davon zu halten ist, wenn sich die Stadt Pforzheim inzwischen alibimäßig gegen die Mahnwache der Faschisten und sogenanntem Extremismus ausspricht, müsste offensichtlich sein: Wer von “Extremismus” spricht, setzt die Faschisten und ihre Gegner gleich und meint damit zudem eigentlich die Linken. Es war schon immer so, dass wer behauptet, zwischen den Stühlen zu sitzen, mindestens zur Hälfte auf dem rechten sitzt. Zumal im Fall der Stadt Pforzheim, die den Faschisten tatsächlich Schützenhilfe gibt, indem sie mit einer solchen Beharrlichkeit und über Jahre hinweg gegen genau die Leute vorgeht, die dem faschistischen Treiben in ihrer Stadt entgegentreten wollen.

Antifaschistische Intervention!

Wir rufen dazu auf, am 23. Februar 2013, den Rechten in Pforzheim mit vielfältigen Mitteln und kreativen Aktionen entgegenzutreten. Denn ebenso wichtig, wie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Faschismus, ist es, den Nazis nicht die “Straße” zu überlassen und ihnen offensiv entgegenzutreten.

Den Erfolg antifaschistischen Protests jedoch allein daran zu bewerten, ob ein Naziaufmarsch stattfinden konnte oder nicht, greift zu kurz. Denn wenn Antifaschistinnen und Antifaschisten gegen Nazis auf die Straße gehen, sehen sie sich einem hochgerüsteten und repressiv agierenden Polizeiapparat gegenüber, der es oftmals nahezu unmöglich macht die Aufmärsche der Faschisten zu stoppen. Deswegen ist es notwendig, unsere Aktionsformen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auf der Straße müssen sich verschiedene Formen des zivilen Ungehorsam, wie Blockaden und direkte Aktionen, gegen Nazis ergänzen.

Kein Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim!

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Kasten: Flächenbombardements und imperialistischer Krieg

Zehn Wochen vor der Kapitulation des faschistischen Deutschlands fand der Bombenangriff der britischen “Royal Airforce” auf Pforzheim statt. Ein Großteil der in der Stadt ansässigen Industrie war in Kleinbetrieben organisiert und in Wohngebiete integriert. Während des Krieges wurden dort hauptsächlich Zünder für Bomben und Granaten hergestellt. Straßen- und Schienenwege, die durch die Stadt führten, dienten damals auch dem Transport von Truppen und Rüstungsgütern. Durch das Bombardement mit Spreng- und Brandbomben wurde fast die gesamte Innenstadt zerstört, etwa 17.600 Menschen fielen diesem Angriff zum Opfer, darunter größtenteils ZivilistInnen. Größere Industrieanlagen außerhalb der Stadt blieben allerdings verschont.

Die Bombardierung Pforzheims war, ebenso wie die Bombardierung zahlreicher anderer deutscher Städte durch die “Royal Airforce”, Teil einer englischen Militärstrategie, die sich auf nächtliche Flächenbombardements auf Stadtzentren konzentrierte, anstatt gezielte Angriffe auf industrielle und militärische Infrastruktur zu forcieren. Die Betonung der angeblich “moralischen Schwächung der Bevölkerung” (moral bombing) durch diese Kriegshandlungen kann keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach deren Hintergrund sein. Vielmehr muss auch in diesem Krieg nach den dahinterstehenden ökonomischen und geostrategischen Interessen der beteiligten Mächte gefragt werden – insbesondere wenn dabei eine sozialistische Kraft, wie die Sowjetunion, im Spiel ist, die der grundlegenden Ausrichung imperialistischer Staaten, wie Großbritannien oder den USA, fundamental entgegensteht. Das englische Interesse nach einer offensichtlichen aber ineffektiven Kriegsführung mit viel Zerstörung und wenig kriegsrelevanten Ergebnissen zur möglichst langen Aufreibung der Sowjetunion deutet dabei in eine ähnliche Richtung, wie die enorm verspätete Bildung einer zweiten Front durch die USA.

Das Vorgehen der Westalliierten im zweiten Weltkrieg ist weder als “moralische Heldentat”, noch als “boshafter Vernichtungsschlag” zu verstehen. Es lässt sich ausschließlich im Rahmen einer Analyse des damaligen Interessengemenge aller beteiligten imperialistischen Staaten verstehen. Fest steht: Die Flächenbombardements im Kampf gegen das faschistische Deutschland, waren eine Reaktion auf den vom deutschen Kapital begonnenen Vernichtungskrieg, sind aber mitnichten ein Kriegsereignis, auf das wir uns heute als Linke und AntifaschistInnen positiv berufen können.

Antifaschistische Demonstration: 15.30h, Pforzheim Hbf

Anschließend Aktionen gegen die Nazimahnwache!

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Erste Veranstaltung der AARB http://aarb.blogsport.de/2013/01/17/erfolgreiche-erste-veranstaltung-der-aarb/ http://aarb.blogsport.de/2013/01/17/erfolgreiche-erste-veranstaltung-der-aarb/#comments Thu, 17 Jan 2013 15:48:33 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2013/01/17/erfolgreiche-erste-veranstaltung-der-aarb/

Bereits am 9. 12. 2012 fand unsere erste öffentliche Veranstaltung mit Bernd Langer zum Thema 80 Jahre Antifaschistische Aktion statt.
Fast 40 Besucherinnen und Besucher fanden sich zusammen um Bernds Ausführungen zu folgen, sowie um anschließend zu diskutieren.
Er referierte über die Geschichte der Antifaschistischen Aktion, als Gründung seitens der KPD, als Einheitsfront gegen den Faschismus, bis zu den autonomen Antifaschisten der Häuserbesetzungsszene, bis hin zu der bundesweiten Organisation der „ AABO“.
Ferner wagte Bernd einen Ausblick und resümierte, dass das Feld Antifaschismus auch in Zukunft eine Schlüsselrolle innerhalb der radikalen Linken einnehmen wird.
Diskutiert wurde anschließend über unterschiedliche Konzepte der praktischen Ausrichtung des Antifaschismus. So gab es Kontroversen inwieweit Antifaschismus revolutionär sei, oder ob es um die Verteidigung, auch bürgerliche Rechte geht, die die Existenz einer linken Bewegung überhaupt ermöglicht und welche Auswirkungen dies für die Praxis hat.
Wir bedanken uns beim Art Canrobert für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und freuen uns über weitere Veranstaltungen.

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…NICHT LANGE FACKELN! – Nazigedenken in Pforzheim verhindern! http://aarb.blogsport.de/2012/12/27/nicht-lange-fackeln-nazigedenken-in-pforzheim-verhindern/ http://aarb.blogsport.de/2012/12/27/nicht-lange-fackeln-nazigedenken-in-pforzheim-verhindern/#comments Thu, 27 Dec 2012 20:56:07 +0000 Administrator Allgemein http://aarb.blogsport.de/2012/12/27/nicht-lange-fackeln-nazigedenken-in-pforzheim-verhindern/
Am 23. Februar 2013 veranstaltet der faschistische “Freundeskreis Ein Herz für Deutschland” eine “Fackel-Mahnwache” auf dem Pforzheimer Wartberg. Seit rund 20 Jahren nehmen die Nazis die Bombardements auf Pforzheim jährlich am 23. Februar 1945 zum Anlass, um den deutschen Faschismus zu glorifizieren.

Mit dieser und anderen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet versuchen Nazis für ein Geschichtsbild einzutreten, das von dem mörderischen Verbrechen des deutschen Faschismus ablenkt und stattdessen die militärischen Kontrahenten der Faschisten zu den eigentlichen Tätern umlügt. In ihrer Propaganda finden dementsprechend weder die Ermordung von Millionen von Menschen in Vernichtungslagern, noch der deutsche Kriegsbeginn Erwähnung.

In den letzten Jahren beteiligten sich durchschnittlich 100-200 Nazis an der Mahnwache. Damit ist die Veranstaltung der größte, regelmäßig stattfindende Naziaufmarsch in Baden-Württemberg! Da ihre Mobilisierung 2013 auf einen Samstag fällt, werden die Faschisten im kommenden Februar wohl eine noch stärkere Mobilisierung, als in den vergangenen Jahren anstreben.
Antifaschistische Proteste aus verschiedenen Spektren dagegen konnten das Event die letzten Male nicht verhindern. Durch massives Eingreifen der Polizei wurden vielfältige antifaschistische Gegenaktionen immer wieder angegriffen oder behindert. Das werden wir uns nicht mehr bieten lassen: Am 23. Februar 2013 geben wir den Rechten keine Chance, ihre Geschichtslügen herauszuposaunen!

Wir werden mit vielfältigen Aktionen und direkten Blockaden den Nazis zeigen, dass sie nicht erwünscht sind. Ob in Stuttgart, Göppingen, Heilbronn, oder Pforzheim – niemals werden wir zulassen, dass ihre Aufmärsche ungestört ablaufen!

…NICHT LANGE FACKELN!
Alle auf die Straße und den Naziaufmarsch verhindern!

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